Tag der offenen Tür - Stadtzwerge

Schwandorf. Beim Tag der offenen Tür stellte die Kinderkrippe „Stadtzwerge“ das neue inklusive Konzept vor. „Wir möchten den Grundstein legen, dass die Kinder jedem Menschen unvoreingenommen, vorurteilsfrei und offen gegenübertreten“, sagte Leiterin Andrea Müller (links) in ihrer Begrüßung. Inklusion bedeute für sie eine soziale und gesellschaftliche Teilhabe der Kinder und eine gegenseitige Akzeptanz, unabhängig von den körperlichen und geistigen Voraussetzungen, Fähigkeiten und Fertigkeiten. Die Krippenkinder im Alter von zehn Monaten bis drei Jahren werden von Erzieherinnen, Kinderpflegerinnen und Heilpädagogen betreut.  


Emmi Pikler

Seit diesem Krippenjahr steht den Kindern der Kinderkrippe Stadtzwerge Pikler – Bewegungsmaterial zur Verfügung.

Pikler – Bewegungsgeräte sind niedrige Podeste, schräge Ebenen, Kriechtunnel und Dreiecksleitern, die das Kind in seiner Bewegungsentwicklung unterstützen.

Emmi Pikler (1902 – 1984) war Kinderärztin und erforschte was  die Entwicklung eines Kindes positiv beeinflusst. Folgende Aspekte waren ihr im Umgang mit den Kindern wichtig:

Pflege: Behutsame körperliche Versorgung und Kommunikation mit dem Kind. Das Kind wird auf seinen Wunsch grundsätzlich beteiligt.

- Spiel: Freies, ungestörtes Spiel in einer geschützten, altersgemäß ausgestatteten Umgebung

- Bewegungsentwicklung: Das Kind entwickelt sich aus eigenem Antrieb und nach eigenem Rhythmus. Es gibt keine lenkenden oder beschleunigenden Eingriffe von Erwachsenen.

Nach diesen Aspekten richtet sich unsere Arbeit mit den Kindern.

Wir lassen den Kindern ihre eigene Zeit, die sie brauchen, um sich gut zu entwickeln und freuen uns, dass wir sie ein Stück dabei begleiten dürfen.


Ministranten der Pfarrei St. Jakob verteilten das Friedenslicht. Hier an die Leiterinnen der beiden Schwandorfer Kinderkrippen, Andrea Müller und Vanessa Ries (von rechts).

Friedenslicht

„Freut euch über das Licht aus Bethlehem!“ rief Dekan Hans Amann den Umstehenden zu. Sie waren am dritten Adventssonntag zahlreich zum Weihnachtsmarkt gekommen, um das Friedenslicht in Empfang zu nehmen und nach Hause zu tragen.

Ministranten der Pfarrei St. Jakob waren am Nachmittag mit dabei, als Diözesanbischof Rudolf Voderholzer in der Ruine des Diözesanzentrums in Regensburg das Kerzenlicht weitergab. Sie brachten es nach Schwandorf und verteilten es auf dem Marktplatz. Verbunden mit den besten Wünschen von Pfarrer Hans Amann zum Weihnachtsfest.

„Was soll die Flamme am Terror in der Welt ändern?“ fragte sich Pastoralreferent Alfred Gaßner und gab auch gleich eine Antwort darauf: „Es ist besser, ein kleines Licht anzuzünden, als über die Dunkelheit zu jammern“. In der brennenden Kerze erkennt er Seelsorger „ein Symbol des Friedens, das in den Menschen die Sehnsucht nach einer besseren Welt weckt“.

Die Kerze soll den Leuten Mut machen, sich für Völkerverständigung und Toleranz einzusetzen und die Mauern in den Köpfen zu überspringen. Nach dem Motto der diesjährigen Aktion „Hoffnung schenken, Frieden finden“ appellierte Alfred Gaßner an die Bevölkerung, gerade in der heutigen Zeit ein Zeichen zu setzen und den Flüchtlingen mit Toleranz zu begegnen, unabhängig von deren Herkunft, Religion und Geschlecht.

Dritte Bürgermeisterin Martina Englhardt bedankte sich im Namen der Stadt bei den vielen ehrenamtlichen Helfern, „die sich um die Flüchtlinge kümmern“. Der Kirchenchor St. Jakob unter der Leitung von Maria Pritzl begleitete die Feier mit adventlichen Liedern.  

 

Beim Laternenumzug sangen die Kinder mit ihren Familien.

Martinsumzug

Wachskerzen oder LED-Leuchten in die  Laternen? Da gehen die Meinungen auseinander. Die „Stadtzwerge“  entschieden sich beim Martinszug für das künstliche Licht. „Aus Sicherheitsgründen“, sagte  Krippenleiterin Andrea Müller. Sie bastelte mit den Kindern die Lampions und überließ den Eltern die Auswahl des Gestänges. Am Mittwoch zogen die Krippen- und Kindergartenkinder wieder durch die Stadt und sangen mit ihren Familien: „Ich geh mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir“. Der 11. November ist der Gedenktag des heiligen Martin. Nach dem Umzug bekamen die Kinder eine Martinsgans aus Teig und die Eltern Glühwein und Wienersemmeln.  

Kinderkrippe Stadtzwerge feierlich eingeweiht

Helle Räume, warme Farben, funktionelle Ausstattung: „Hier können sich Kinder und Erzieherinnen wohl fühlen“, fand Ingrid Hirsch, Vorsitzende der Eltern-Kind-Initiative, bei der Einweihung der neuen Krippe „Stadtzwerge“ in der Kirchengasse. 33 Kinder unter drei Jahren befinden sich dort aktuell in der Obhut von sechs Erzieherinnen. Die Einrichtung ist ausgebucht. „Nur an einigen Nachmittagen sind noch Plätze frei“, erklärt Leiterin Andrea Müller.

Seit 1. März ist die Kinderkrippe im „Pfleghof-Quartier“ in Betrieb. „Im Licht und im Schatten der Jakobskirche und neben Kindergarten und Schule hat sie einen schönen Platz gefunden“, sagte Dekan und Stadtpfarrer Hans Amann bei der Segnung der Räume. Der evangelische Pfarrer Alfredo Malikoski erinnerte an das Jesus-Wort: „Lasset die Kindlein zu mir kommen“. Camilla Schneider begleitete die Feier an der Harfe.

Vor mehr als 20 Jahren hat die Eltern-Kind-Initiative in einer Wohnung in der Augustinstraße die erste Krippe errichtet. Ulrike Roidl und Anneliese Brock gehörten damals zu den Gründungsmitgliedern. Ihnen überreichte EKI-Vorsitzende Ingrid Hirsch Blumen als Zeichen der Anerkennung für die Unterstützung in all dieser Zeit. „Schwandorf war die erste Krippe im Landkreis“, bestätigte die Leiterin des Jugendamtes, Regina Hildwein. Sie bedankte sich für „die langjährige gute Zusammenarbeit“.

Seitdem hat sich in der Betreuung der unter Dreijährigen viel getan. Die staatliche Förderung ermöglichte den Kommunen den Bau neuer Einrichtungen. Davon hat auch die Stadt profitiert. Von den 1,7 Millionen Baukosten erhielt sie 600 000 Euro an Förderung. Die Stadt ließ das Ott-Haus abreißen und neu aufbauen und das Mesner-Haus sanieren. Es entstanden 24 Ganztagesplätze in den beiden Gruppen „Frösche und Käfer“. Die Mindestbelegung beträgt 15 Stunden pro Woche. Das kostet 95 Euro. Der Betrag kann bis auf 275 Euro steigen, wenn das Kind täglich von 7 bis 17.30 Uhr in der Krippe bleibt.

Oberbürgermeister Andreas Feller dankte den Stadträten für die „richtige Weichenstellung“. Die Stadt könne jetzt in drei Einrichtungen 60 Ganztagesplätze vorhalten. Die Mitarbeiterin des Architekturbüros Beer in Weiden, Gina Lankes, lobte die gute Zusammenarbeit mit der Stadt und dem  Träger, der Eltern-Kind-Ininitiaitve, während der „nicht immer einfachen Bauphase“. In die Trägerschaft ist auch die Arbeiterwohlfahrt eingebunden. Für AWO-Kreisvorsitzende Ulrike Roidl habe sich „der lange Atem aller Beteiligten“ gelohnt. Die neue Krippe leiste einen wichtigen Beitrag zur Betreuung und Förderung der Kinder und unterstütze die Eltern in der Familienplanung.

Der Bezirksgeschäftsführer der Arbeiterwohlfahrt, Alois Fraunholz, wies auf die Veränderungen der Familienstrukturen hin. Darauf müsse die Gesellschaft mit einem Betreuungsangebot reagieren. Die Arbeiterwohlfahrt verband die Einweihungsfeier mit einem Familienfest mit Bewirtung und Kinderprogramm. Die AWO-Gymnastikgruppe trat vor der Kulisse die „Pfleghof-Quartiers“ auf. Die Bevölkerung hatte am Samstagnachmittag Gelegenheit zur Besichtigung der Räume.

 

Einweihung der Kinderkrippe Stadtzwerge

Sie findet statt am Samstag, 05. September 2015 um 11.00 Uhr.

Ab 13.00 Uhr Tag der offenen Tür für die Bevölkerung verbunden mit einem Familienfest der Arbeiterwohlfahrt.

Programm:

Luftballonfliegen mit schönen Preisen

Auftritt der AWO Gymnastikgruppe Schwandorf

Kinderprogramm

Kaffee und Kuchen

Wiener mit Semmeln und Getränke

 

 

Lions Club finanziert Vogelnestschaukel

 

 In diesem Jahr konnte der Lions Club Schwandorf sein 30-jähriges Bestehen feiern. Aus diesem Grund gastierte auch die Big Band der Bundeswehr Ende März in der Schwandorfer Oberpfalzhalle. Den Erlös aus dieser Veranstaltung spendierte der Lions Club unter anderem der neu eröffnete Kinderkrippe "Stadtzwerge". Finanziell beteiligte sich bei der Anschaffung auch der Stadtrat Hans Hottner. Er hatte anlässlich seines Geburtstages gesammelt und 2000 € zusammengebracht.

 

 

Vertreter des Lions Club übergaben den Scheck für die neue Vogelnestschaukel

Jetzt... und vorher

Otthaus und Mesnerhaus
Die neue Krippe in der Nachbarschaft zur Grundschule Gerhardingerschule.
Das ehemalige Mesner-Haus
Das ehemalige Ott-Haus

Architekt(o)urbus

 

Die historische Häuserzeile in der Kirchengasse sollte „weiter lesbar“ sein, erklärte Architekt Karlheinz Beer den Fahrgästen im Architekt(o)urbus. Die im März eröffnete Kinderkrippe „Stadtzwerge“ sei  umgeben von Schule, Kindergarten, Kirche und Pfleghof und biete 24 Ganztagesplätze an. Der Architekt erinnerte an die Hürden während der zweijährigen Bauzeit.

Im Juli 2013 beschloss der Stadtrat den Bau der Kinderkrippe und wollte damit zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Mit Hilfe staatlicher Mittel die Leerstände in der Kirchengasse beseitigen und gleichzeitig den Bedarf an Betreuungsplätzen für unter Dreijährige decken. Das Ott-Haus wurde abgerissen und neu erbaut,  das Mesner-Haus saniert. Die Stadt übergab die Trägerschaft an die Eltern-Kind-Initiative. EKI-Vorsitzende Ingrid Hirsch freut sich über die hohe Akzeptanz: „Vormittags ist die Krippe bereits voll belegt, nachmittags sind noch einige Plätze frei“.

In den beiden Häusern, die durch einen Gang verbunden sind, entstanden Gruppen-, Wickel-, Ess- und Schlafräume sowie Küchenzeilen und sanitäre Anlagen. Weil archäologische Funde erst freigelegt werden mussten, verzögerte sich der Bau. „Wir sind trotzdem im Zeitplan geblieben“, erklärt der Architekt. Dies war auch notwendig, sonst wären die Zuschüsse entfallen. Eine Million Euro kostete der Bau, davon steuerte der Staat 600 000 Euro bei.

Die Mitglieder des Bauausschusses befassten sich intensiv  mit der Fassadengestaltung. Sie einigten sich darauf, den sanierten Altbau mit einem groben, ockerfarbenen Putz zu versehen und davon den Neubau in einem Grünton mit feinem Putz abzusetzen. Auch beim Dach entschieden sich die Stadträte für einen Kontrast. Das „Mesner-Haus“  bekam ein traditionelles Ziegel-, der Neubau, das ehemalige Ott-Haus, ein Kupferdach. Innen dominieren helle, freundliche Töne. Die Wände und Decken blieben weiß, die Linoleum-Fliesen sind in dezenten Farben gehalten.

Die Stadt beauftragte Karlheinz Beer vom gleichnamigen Architekturbüro in Weiden mit dem Bau. Er hatte zuvor in Mitterteich ebenfalls einen Altbau saniert und zu einem Mehrgenerationenhaus umgebaut. Mit dieser Lösung überzeugte er auch die Schwandorfer Stadtplaner. Für Karlheinz Beer war es das erste Projekt in Schwandorf.

Vor der Eröffnung am 1. März ging es um die Frage: „Wo sollen die Eltern parken?“ An der Krippe gibt es keine Stellplätze. „Bisher haben wir noch keine Klagen gehört“, erklärt Krippenleiterin Andrea Müller. Die Eltern stellen ihre Autos entweder im Parkhaus oder am Gebäude der Volkshochschule ab.  Die fünf beschäftigten Erzieherinnen können zum städtischen Personaltarif in der Venus-Garage parken. Gestreikt wird in der EKI-Krippe übrigens nicht. Für die Angestellten gelten die Tarife der Arbeiterwohlfahrt.

Nach zweijähriger Unterbrechung hatte der Architekturzirkel wieder eine  Fahrt durch den Landkreis organisiert. Oberbürgermeister Andreas Feller sowie die Organisatoren Sabina Sommerer und Siegfried Knippl hießen die über 100 Teilnehmer willkommen und verteilten sie auf zwei Busse. In Schwarzenfeld stand Architekt Siegfried Knippl vor der schwierigen Aufgabe, zwei Geschäftsleute aus unterschiedlichen Branchen in einem Gebäude unterzubringen. Nächste Station war Pfreimd, wo gleich zwei Objekte auf die Besucher warteten. Beide gestaltet vom Architekten Konrad Kraus aus Nabburg. Letzter Halt war am Neubau des Museumsdepots in Neusath-Perschen. In der Spitalkirche bestand für die Teilnehmer die Möglichkeit, bei einem Glas Prosecco den Bauherren oder Architekten noch die eine oder andere Frage zu stellen. 

Bildtexte

Die historische Häuserzeile in der Kirchengasse sollte „weiter lesbar“ sein, erklärte Architekt Karlheinz Beer den Fahrgästen aus dem Architekt(o)urbus.

In den Krippenräumen dominieren helle, freundliche Töne. Die Wände und Decken blieben weiß, die Linoleum-Fliesen sind in dezenten Farben gehalten.

Der Eingang zur Kinderkrippe

Die SPD Stadtratsfraktion zu Besuch bei den Stadtzwergen. Rechts Leiterin Andrea Müller.

In der Krippe gut aufgehoben 

"Ich bin beeindruckt“, sagte Fraktionssprecher Franz Schindler beim Rundgang. Gemeinsam mit den SPD-Stadtratskollegen besichtigte er am Mittwoch die neue Kinderkrippe „Stadtzwerge“ in der Kirchengasse. Dort sind 24 Plätze zur Betreuung von unter Dreijährigen entstanden.

Die Kosten für die Einrichtung belaufen sich mittlerweile auf 1,8 Millionen Euro. „Das Geld ist gut angelegt“, waren sich die SPD-Stadträte einig. Das ehemalige Ott-Haus wurde abgerissen und neu aufgebaut, das Mesner-Haus saniert. Die Eltern-Kind-Initiative übernahm die Trägerschaft und stellte fünf Erzieherinnen und Kinderpflegerinnen ein. „Im September kommen eine weitere Mitarbeiterin und eine Praktikantin dazu“, kündigte EKI-Vorsitzende Ingrid Hirsch an.

Leiterin der Einrichtung ist Andrea Müller. Sie führte die Gäste durch die Spiel-, Schlaf- und Aufenthaltsräume auf zwei Stockwerken. Momentan verteilen sich 28 Kinder zwischen einem Jahr und drei Jahren auf zwei Gruppen. „Vormittags sind wir ausgebucht, nachmittags sind noch Plätze frei“, erklärt Andrea Müller. Viele Migrantenkinder befinden sich darunter, eines stammt aus einer Asylbewerber-Familie. Die Mindestbelegung beträgt 15 Stunden pro Woche. Das kostet 95 Euro. Die Kosten können bis 275 Euro steigen, wenn das Kind täglich von 7 bis 17.30 Uhr in der Krippe bleibt.

Das Mittagessen kommt aus der Küche des Elisabethenheims. Jedes Kind hat sein eigenes Bett für die Ruhezeiten. Die Erzieherinnen wollen den Forschergeist der Kinder fördern und bieten Tage des Wassers, der Musik und des Sports an. Regelmäßig gibt es in der Krippe auch ein gesundes Frühstück.

Die Mädchen und Buben stammen aus der näheren Umgebung, vereinzelt auch von auswärts. Beschwerden wegen der Anfahrt habe es noch nicht gegeben, sagt Leiterin Andrea Müller. Seit die Stadt die Kirchengasse zur Fußgängerzone erklärt hat, fahren die Eltern ins Parkhaus und gehen herüber.    

Mittlerweile sind auch die Außenanlagen fertig. Ein Lattenzaun lockert die nüchterne Mauerwand auf. Leiterin Andrea Müller wünscht sich zum Schutz vor Sonneneinstrahlung noch  ein Segel. Die Einweihung erfolgt im September. Sie will AWO-Kreisvorsitzende Ulrike Roidl mit einem Familienfest verbinden.

 

 

10. Juni 2017

Sommerfest von 14:00 Uhr bis 16:30 Uhr

 


26. Juni 2017

Elternabend für die neuen Eltern und Kinder

 


07. April 2017

Osterfeier

 


Schließtage 2016/2017

 

23.12.16-01.01.17

 

Weihnachten

 

10.04.17-14.04.17

 

Ostern

 

14.08.17-01.09.17

 

Sommer